Werbepost gehäuft vor Weihnachten ist ja mal nichts neues.
Gestern fischte ich einen dieser Briefe mit Werbung für Patenschaften für Kinder anderer Länder aus unserem Briefkasten heraus.
Abgesehen davon, dass es auch bei uns in Deutschland genügend Kinderarmut gibt, wo es sich wirklich lohnt zu helfen, habe ich beim Anblick dieses Briefes gestutzt:
Steht da doch korrekt geschrieben mein neuer Doppelname, den ich gerade mal seit August trage.
Mir ist durchaus bewußt, dass Daten -auch wenn´s verboten ist- zu Werbezwecken weitergegeben werden.
Mit diesem meinem neuen Namen bin ich jedoch wahrlich nicht hausieren gegangen, habe weder bei irgendwelchen Preisausschreiben mitgemacht noch sonst irgendwelche Dinge ausgefüllt… Wenn, dann habe ich meistens meinen neuen Ehenamen (ohne Zusatz meines früheren Namens) verwendet – so z.B. auch bei XING und Stayfriends – der Doppelname ist also geradezu jungfräulich
.
So beschloss ich, den Absender der Werbepost per Mail freundlich zu kontaktieren:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
heute fand ich in meinem Briefkasten Werbung von Ihnen – adressiert an mich, also:
Betina Voll-Ständig, Ganz Besondere Straße 2, 22222 Beiunszuhaus.
Gemäß § 6 Abs. 2, § 28 Abs. 4, § 34 Abs. 1-3 BDSG bitte ich Sie, mir offenzulegen
welche Daten Sie über mich gespeichert haben und insbesondere woher (aus welchen Quellen) sämtliche mich betreffenden Daten stammen.
Mit freundlichen Grüßen,…„
Freundlich wie ich nun mal, habe ich auf ein Anschreiben dieser Art verzichtet – zunächst jedenfalls.
Es interessiert mich jetzt wirklich brennend, wer meine Daten weitergegeben hat.
Noch habe ich keine Antwort bekommen, und inzwischen dachte ich mir, ich lass´ meine werten LeserInnen einfach mal tippen *g*.
Man kann es an noch nichtmal zwei Händen abzählen, wo ich selbst meinen neuen vollständigen Namen bisher gemeldet / mitgeteilt habe.









