Frauchen´s Blog

Freitag, 21. November 2008

Sündige Sprache

Gespeichert unter: Auch das noch — Frauchen @ Freitag, 21. November 2008, 11:40
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Da will die Slowakei also ein Gesetz gegen Sprachsünder erlassen, um dem Verfall der Sprachkultur entgegenzuwirken.
Bei Gebrauch von Fremdwörtern wo es entsprechende slowakische Wörter gibt, ja auch bei Grammatik- und  Rechtschreibfehlern, soll den Sprachsündern ein Bußgeld von bis zu 5000 EUR drohen.

Nicht dass ich das bei uns befürworten würde – Sprache ist ja auch durchaus etwas Dynamisches und entwickelt sich über einen langen Zeitraum hinweg immer weiter – aber ich stelle mir gerade mit einem Schmunzeln im Gesicht vor, welch´ neue Geldquellen für Vater Staat sich da auftun könnten:

Gut, beim Jugenddeutsch wären sicher nicht allzuviele strafmündig, auch wenn´s uns Eltern ab und an vor neue Herausforderungen stellt. Check die Nudel, Alter! ;-)
Hier Bernd Stelter zur Jugendsprache:

Dönerdeutsch wäre da sicherlich auch eine gute Einnahmequelle:

„Hier,  Alder, isch geh Schule, wie isch Bock hab, weisstu! Hab isch gekriegt aktunvierssisch blauem Briefe, aber scheiss mir egal, isch schwör! Meinem Lehrern kennt misch gar net, ohn scheiss. Aber scheiss mir egal, weisstu, wenn isch Bock hab geh isch Schule. Aber isch net Bock, Alder! Kumpeln von misch gehen manchmal Schule dem Pennern . Wenn isch Bock hab, weisstu, ruf isch an dem Handy, Alder! Bleib isch immer Sitzem, aber muss isch net arbeiten, weisstu wie isch mein? Weisstu, Handy is korreckt. Puff auch, Alder. Abern Schulen is scheissn! Ohn Scheiss, isch schwör dir!“

Aber ey Alder, da wär doch mal voll krass was zu holen gewesen, bei „Mr. Peanuts“ Hillmar Köpper, dem ehemaligen Vorstandssprecher der Deutschen Bank mit bestem Denglish:

„… jeder muss im job permanently seine intangible assets mit high risk neu
relaunchen und seine skills so posten, dass die benefits alle ratings sprengen, damit
der cash-flow stimmt. Wichtig ist corporate- identity, die mit perfect customizing
und eye catchern jedes Jahr geupgedatet wird!“

Okay, ich geh jetzt erstmal auf die Couch, ein bisschen chillen, relaxen, nebenbei surfen, online shoppen und Tickets für das nächste Kulturevent ordern. Dieses coole Feeling kann nur noch getoppt werden, wenn mir mein Lover gleich ´nen coolen Burger und einen Fitness-Salat mit leckerem Dressing vorbeibringt.

Samstag, 15. November 2008

Ja Autschn!

Gespeichert unter: Grabbelkiste, Myself — Frauchen @ Samstag, 15. November 2008, 16:15
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So, die Fuß-OP ist überstanden und ich bin wieder zu Hause.

Das Zepter in der Küche überlass ich erstmal Opa und ich bin gespannt, wie er das so hinbekommt.
Mein Lieblingsplatz ist momentan die Couch, da das Füßchen doch noch ziemlich wehtut – Autschn!

Jedoch: keiner kann schöner „Autschn!“ sagen, als der schnuffige, blinde, wegen seines Sprachfehlers ziemlich gefrustete  und cholerische Maulwurf – deshalb überlass´ ich das Jammern jetzt mal ihm… ;-)

Aber mein Lieblingsclip von „de Maulwurf´n“ ist immer noch der Versuch der Sprecherziehung seitens „Frosch´n“

Mittwoch, 12. November 2008

Kürbis-Kokos-Suppe

Gespeichert unter: Kochlöffel — Frauchen @ Mittwoch, 12. November 2008, 20:06
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zutaten-kurbis_kokossuppeNachdem die Kürbissuppe bei uns schon so gut ankam, habe ich heute die Variante mit Kokosmilch getestet – auch richtig lecker :-)

Zutaten für 4 Personen:

350 g (1 kleiner) Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
2 EL Öl
400 ml Kokosmilch
300 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
2-3 TL Limetten- oder Zitronensaft
Erdnussflips

Zubereitung:

1. Kürbis waschen, putzen, halbieren und entkernen. Der Kürbis kann mit Schale zubereitet werden. Kürbis und Zwiebeln würfeln.

2. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Kürbis zugeben und mit andünsten. Kokosmilch und Gemüsebrühe zugießen, aufkochen und bei mittlerer Hitze zugedeckt 20 Min. garen.

3. Kürbissuppe mit dem Schneidstab fein pürieren. Suppe mit Salz, Pfeffer und Limetten- bzw. Zitronensaft abschmecken und mit den Erdnussflips garnieren.

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Sonntag, 9. November 2008

Schlossgeheimnis

Gespeichert unter: Kochlöffel — Frauchen @ Sonntag, 9. November 2008, 16:47
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Schon ganz lange wollte ich das mal ausprobieren.zutaten2

Jetzt endlich getestet und für gut befunden :-)

Allerdings hab ich´s heut etwas abgewandelt – nur 500 g Schweinefilet, 250g Champignons und 1 Ecke Brie – jedoch die Zutaten für die Soße wie unten angegeben. So war dann entsprechend viel Soße dabei.

Zutaten für 4 Personen:

1 kg Schweinefilet
1 EL Öl
2 EL Butter
2 EL Mehl
125 ml Milch
125 ml Gemüsebrühe
250 ml süße Sahne oder Rama Cremefine (o.ä.)
Weißwein
Zitronensaft
Muskatnuss, Salz, Pfeffer
1 EL gehackter Kerbel
1 EL gehackte Petersilie
500 g frische Champignons
2 Camembert oder Brie
Als Beilage paßt: Spätzle, Bandnudeln oder Kartoffelrösti

Zubereitung:

1. Schweinefilet in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und in 1 EL Öl von beiden Seiten anbraten.
Filets mit Salz und Pfeffer würzen und in eine feuerfeste Auflaufform geben.

2. Champignons in Scheiben schneiden und in etwas Butter anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und über die Filets geben. Camembert bzw. Brie in Scheiben schneiden und über den Champignons verteilen.

3. Butter in einem Topf schmelzen, Mehl dazugeben und mit Gemüsebrühe, Milch und Sahne eine Mehlschwitze bereiten. Ca. 10 min. köcheln lassen und mit Weisswein, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Gehackte Petersilie und Kerbel dazugeben und über Fleisch, Champignons und Camembert in die Auflaufform gießen. Im Backofen ca. 30 min. bei 200 Grad überbacken bis der Käse leicht gebräunt ist.

auflaufschlossgeheimnis1

Samstag, 8. November 2008

Juchhu, wir sind normal!

Gespeichert unter: Daumen hoch, Kultur — Frauchen @ Samstag, 8. November 2008, 19:58
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Caveman hat es mir heute bestätigt: Wir sind ganz normal!

Der magische Unterwäschekreis auf dem Fußboden, die Fähigkeit (oder besser die Notwendigkeit) sich ausschließlich auf eine Sache zur Zeit zu fokussieren und drumherum nichts mehr wahrzunehmen, Zeitunglesen auf dem Klo (damit auch keiner dazwischenquatscht, denn sonst muß man(n) nochmal von vorne anfangen zu lesen, damit der sinnhafte Zusammenhang nicht verloren geht) – alles ganz normal.
Juchhu, mein Kerl ist ein echter Jäger und ganzer Mann!

Und auch ich bin völlig normal!
Ich bin nicht die einzige Frau, die es schafft, mit wenigen Sätzen die gedankliche Brücke von „Ich-hab-heut-übrigens-Johanna-getroffen,-sie-hat-sich-von-Uwe-getrennt“ über „Wenn-ich-nur-wüsste-was-ich-morgen-kochen-soll“ bis hin zu einem „sag-mal,-wie-wollen-wir-denn-dieses-Jahr-mal-Silvester-feiern?“ schlagen kann.
Ich bin Sammlerin mit Leib und Seele – egal, ob das beim Einkaufen oder beim Gespräch mit anderen Frauen ist.
Und ja, auch ich weiß manchmal nicht, wohin mit meinen zusätzlichen 5000 Worten am Tag, nachdem ich bereits 2000 Worte gesprochen habe und mein Schatz ebenfalls… nur mit dem Unterschied, dass 2000 Worte bei Männern schon der Tagesdurchschnitt sind, während Frauen das auf durchschnittlich 7000 Worte bringen.

Hey, wir sind normal – ist das schön :-)

Olm´s Show must go on

Gespeichert unter: Daumen hoch, Kultur — Frauchen @ Samstag, 8. November 2008, 7:04
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Bevor uns schon wieder das nächste Kulturevent einholt, will ich doch noch schnell von vom vergangenen berichten:

Mittwoch waren wir in Hamburg in den Fliegenden Bauten und haben uns Hans Werner Olm´s aktuelles Programm angesehen.
Show must go Olm“ (hier findet Ihr auch ein paar Hörproben – also unbedingt mal reinhören) zeigt das Leben im Zeitraffer – der Bogen spannt sich von der Wiege über den gescheiterten Aufklärungsversuch in der Kindheit bis hin zum Sex im Alter („Wenn der welke Wurm auf der Jagd nach den Dörrpflaumen ist“).

Uns hat´s prima gefallen, Olm´s Zynismus und Wortgewandheit war klasse, auch wenn (oder grade weil…?) es natürlich nicht immer ganz jugendfrei war.

Hier ein Fundstück – zwar nicht aus diesem Programm und schon ein bisschen älter, aber Olm at his best:

Sonntag, 2. November 2008

Kürbissuppe

Gespeichert unter: Kochlöffel — Frauchen @ Sonntag, 2. November 2008, 10:06
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Halloween ist zwar grade vorbei, aber diese Kürbissuppe finden wir alle richtig lecker
und obendrein ist sie ist auch noch gesund.kurbissuppe-zutaten

Zutaten für 4 Personen:

400 g Kürbisfleisch (z.B. Hokkaido)
1 Zwiebel
20 g frischen Ingwer
2 EL Öl
600 ml Gemüsebrühe
200 ml Schlagsahne oder Rama Cremefine
2 EL Kürbiskerne (oder nach Belieben mehr)
2 – 3 TL Kürbiskernöl

Zubereitung:

1. Kürbisfleisch in kleine Stücke schneiden. Wichtig: Der Hokkaido-Kürbis kann mit Schale gekocht werden, man braucht also lediglich das Kerngehäuse herauszunehmen und den Stiel abzuschneiden.

2. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.

3. Zwiebel fein würfeln. Zwiebeln und Kürbisfleisch in 2 EL Öl kurz dünsten. Den Ingwer fein würfeln und zugeben. Nun die Gemüsebrühe und Sahne angießen und aufkochen. Suppe 15-20 Min. mit halb geöffnetem Deckel kochen lassen, dann mit dem Schneidstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Suppe mit  Kürbiskernöl beträufeln und mit den gerösteten Kürbiskernen servieren.

kurbissuppe

Super-Lachflash

Gespeichert unter: Daumen hoch — Frauchen @ Sonntag, 2. November 2008, 8:12
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Jaja, ich geb´s ja zu…
ich bin eine derer, die -wenn nichts wirklich Spannendes im Fernsehen läuft- sich ab und an mal durch die Fernsehkanäle zappen und dann bei einer Sendung hängenbleiben.

Das kann durchaus mal die Super Nanny sein. Ihr wißt schon, diese Super-Erzieherin, die so manch kleinem Rotzlöffel binnen weniger Tage das Teufelchen austreibt und das handzahme, friedliche Wesen weckt.
Über das Format der Sendung kann man sicherlich streiten, das will ich aber an dieser Stelle heut mal gar nicht tun.
Manchmal ist es doch ganz angenehm, zu sehen, wie herrlich normal es bei einem selbst zu Hause zugeht…

Dafür bin ich dann neulich über Switch Reloaded gestolpert und da wurde das dann ausgestrahlt:

…gleich noch mitgefunden:

Danke an die Macher von Switch Reloaded.
Jetzt kann ich die Super Nanny nicht mehr angucken, ohne ständig diese Persiflage im Hinterkopf zu haben und zu kichern.

Aber um ehrlich zu sein: So eine Sendung wie Switch Reloaded ist doch sowieso die viiiiel bessere Alternative!

Samstag, 1. November 2008

Geniales Schlagwerk

Gespeichert unter: Daumen hoch, Kultur — Frauchen @ Samstag, 1. November 2008, 15:15
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Gestern war Elbtonalschlagwerk in Lüneburg im eNovum zu sehen und vor allem zu hören.
Sohnemann und ich waren da und haben uns von dieser genialen Percussionshow begeistern und mitreissen lassen.

Die breite Klangpalette der vielen unterschiedlichen Percussioninstumente – von großen japanischen Trommeln über „normales Schlagzeug“, farbige Marimbaphone- und Vibraphone-Klänge, Dejmbe, Cajons bis hin zu kleinsten Zimbeln – war faszinierend und der Auftritt der vier Hamburger Schlagwerker wirklich grandios.
Von martialischen Trommelstücken bis hin zu ruhigen und besinnlichen Klängen boten sie eine wunderbare Vielfalt an unterschiedlichen Stücken und begeisterten mit Technik, Präzision und Groove.
Wer mal reingucken möchte: hier gibts Videos zu sehen und was auf die Ohren.

Für uns steht fest: Wenn die Jungs wieder hier in der Nähe sind, sind wir wieder dabei!

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