Frauchen´s Blog

Donnerstag, 19. Februar 2009

Grad mal Februar…

Gespeichert unter: Aufreger — Frauchen @ Donnerstag, 19. Februar 2009, 17:35
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… und ich hab schon mein persönliches Unwort des Jahres 2009: Abwrackprämie.

Jawoll! Ich kann´s schon jetzt nicht mehr hören.

Mag die Konjunkturspritze für angehende Autokäufer vielleicht eine prima Sache sein – der Begriff  „Abwracken“ wird mir doch zu sehr strapaziert.

Liebe Dienstleistungsanbieter des Abwrackens: Abwracken kommt ursprünglich aus dem Schiffbau und bedeutet sinngemäß, dass ein Schiff fachgerecht in seine verwertbaren Bestandteile zerlegt wird bzw.  zu Schrott gemacht wird.  Auch ein Fahrzeug kann abgewrackt bzw. verschrottet werden.

Schuhe, Kleidung, Koffer (für den alten Koffer gibt´s einen 150 EUR Gutschein für eine Reise), Möbel, Töpfe, Besteck, Handys, Fernseher, Drucker, Matratzen…. hilfe, mein Haushalt ist einziges potentielles Wrack!

Die Idee, alt gegen neu zu tauschen ist gut, nicht so wirklich neu, aber es gibt mit Sicherheit andere kreative Bezeichnungen für solche Angebote.

Jedoch: für mich mausert sich „Abwrackprämie“ gerade wirklich zum persönlichen Unwort des Jahres 2009.

3 Kommentare »

  1. …solange du nicht den Alten abwrackst…

    Ich glaub, da hätte Opa was gegen *g*

    Aber zur Sache: Erklärt mir mal einer, was das genau jetzt bringen soll? Außer natürlich die geistige Windstille durch operative Hektik zu verdrängen.

    Kann es womöglich sein, dass unsere Politik wirklich nicht weiß, was sie tun soll? Nee, oder?

    Kommentar von Kerstin — Montag, 23. Februar 2009 @ Montag, 23. Februar 2009, 8:49

  2. Nach diesen Definitionen, ist dann Scheidungsunterhalt auch eine Art Abwrackprämie?

    Kommentar von Will — Sonntag, 1. März 2009 @ Sonntag, 1. März 2009, 14:22

  3. Und so ändern sich über die Jahre die Begrifflichkeiten. *g*

    Wie schön, das ich in der Krise mal genau nix zu verlieren habe… :-)

    Kommentar von Kerstin — Donnerstag, 5. März 2009 @ Donnerstag, 5. März 2009, 11:03


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